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Die Chor-Band "no other" Klänge außerhalb von Bach, Händel und Fasch |
Für die Beschreibung des Chorrepertoires ist es beim Reichardt-Chor nicht unwesentlich, darauf zu verweisen, dass sich hier ein weiter Bogen spannt, der bis in die Popularmusik hineinreicht. So bedeutete es eigentlich nur einen kleinen Schritt von den Chorbearbeitungen populärer Musik hin zu Arrangements für Chor und Band. Im Herbst 1998 fanden sich einige musikbegeisterte junge Menschen des Chores zusammen, die neben der Chormusik auch "lautere Töne" pflegen wollten. Die Chor-Band war geboren! Die ersten Versuche ließen sich dann zur Chor-Weihnachtsfeier 1998 mit einigen rockigen Weihnachtsliedern wie z.B. "Xmas Time" und "Merry Xmas Everyone" vernehmen. Ermutigt von diesen ersten Erfolgen nahm die Idee gestalt an, gemeinsame Stücke für Chor und Band einzustudieren, aber auch ein eigenes Programm von Rocksongs zu erarbeiten. Es folgte eine Phase der intensiven Vorbereitung des ersten öffentlichen Auftritts.
Zur Sommerserenade 1999 spielte die Band das erste Mal mit dem Chor zusammen
und führte erfolgreich die Stücke "Barbara Ann" und "California
Dreaming" auf. Die erste Besetzung bestand damals aus Elke Titz (Baß),
Dr. Jens "Arno" Arndt (Schlagzeug), Ulrike Brzóska (Keyboard), Andreas
"Freddy" Hesse (Gitarre), Jan Endler (Saxophon), Christian Goldberg (Gitarre,
Saxophon) und Michael Weigel (Gesang). Aus der anfänglichen Idee war kurze Zeit später
ein eigenständiges Ensemble und ein fester Programmpunkt
während der alljährlichen Sommerserenade geworden. In regelmäßiger
Probenarbeit galt es, das eigene Band-Repertoire zu erweitern und die Arrangements
für Chor und Band zu erarbeiten. Im Jahr 2001 bereitete sich die
Band auf das Treffen der Studentenbands im Rahmen
des "1. Landesfestes der Hochschulkultur" am 10. Mai im Studentenclub TURM
sowie ihren Beitrag zum Festkonzert des Reichardt-Chores vor. Letzterer
bedeutete die Aufführung des Spirituals "Hail Holy Queen" das in rockiger
Bearbeitung durch den Film "Sister Act" bekannt wurde. Außerdem standen jedes Jahr
weitere eigene Auftritte auf dem Programm, durch welche die Band auch schon einige Male
außerhalb von Halle zu hören war.
Nach einigen personellen
Wechseln spielte die Band bis vor kurzem in folgender Besetzung: Die Band "no other" hat inzwischen eine eigene Website. Sie ist zu erreichen unter http://www.no-other.de. |
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